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| Katzer |
Neben
Traditionsverbundenheit zählen Erstaufführungen und Wiederentdeckungen
zu den vielgerühmten Gepflogenheiten der Singakademie.
Am 6. September 2003 brachte die Berliner Singakademie ein Auftragswerk der Berliner Singakademie,
das Oratorium "Medea in Korinth" von Georg
Katzer, nach dem Libretto von Christa und Gerhard Wolf zur Uraufführung, das Anfang
September 2002 gemeinsam mit Solisten und dem Berliner Sinfonie-Orchester
im Konzerthaus vorgestellt wurde.
Dem Anliegen der Fasch- und Zelterschen Singakademie folgend, bilden die
Werke Bachs und Händels den Kernpunkt der künstlerischen Arbeit.
Die aufsehenerregende
Wiederaufführung der Bachschen Matthäuspassion 1829 durch die
damalige "Singe-Academie
zu Berlin", findet ihre Parallele in Knothes Entdeckung
des Autographen eines Jugendwerkes von Mendelssohn Bartholdy.
Verfaßt durch den dreizehnjährigen Felix, schlummerte das Magnificat
in der Deutschen Staatsbibliothek Berlin und wurde anläßlich des 175. Geburtstages des Komponisten 1984 erstmalig durch
die Berliner Singakademie zur Aufführung gebracht.
Bemerkenswert ist auch die
Zuwendung zu weniger bekannten Komponisten und Werken des 18. und 19. Jahrhunderts
wie E.T.A. Hoffmanns Miserere oder Schuberts Lazarus. » BSA auf CD
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| Eisler |
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| Britten |
Von Anfang
an galt die Aufmerksamkeit der Berliner Singakademie immer auch der Musik
des 20. Jahrhunderts:
Neben der intensiven
Beschäftigung mit der Chormusik Hanns Eislers wurden Kompositionen
eines Reiner Bredemeyer, Friedrich Goldmann oder Siegfried Matthus uraufgeführt.
Benjamin Britten und Hugo Distler gehören heute ebenso
zum Repertoire wie der Frank Martin, James Mc Millan oder
Arvo Pärt.
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